Kleine Rauchertypologie

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Ein wenig Beobachtung der rauchenden Mitmenschen zeigt deutlich, dass nicht jeder auf dieselbe Weise raucht. Genuss, Stress, Gewohnheit, Sucht - das sind alles Wörter, die man mit Rauchgewohnheiten in Verbindung bringen kann. Dementsprechend kann man fünf Rauchertypen unterscheiden - wobei es daneben noch verschiedene Übergangs- und Zwischenformen gibt.

Gelegenheitsraucher(innen)

Der Geschmack der Zigarette sagt ihnen eigentlich nicht besonders viel. Sie rauchen, weil die anderen es auch tun, weil es gemütlich ist, weil sie sich langweilen oder sich unsicher fühlen. Vielleicht auch, weil sie nicht recht wissen, was sie mit ihren Händen anfangen sollen. Gelegenheitsraucher(innen) sind eigentlich nicht sehr stark auf die Zigarette angewiesen und können darum relativ leicht aufhören.

Genussraucher(innen)

Sie geniessen das Rauchen (z.B. nach einer Mahlzeit) wirklich. Schon das Anzünden der Zigarette und das Spielen mit dem Rauch bereitet ihnen Freude. Das Rauchen bietet ihnen Entspannung oder Anregung.

Stressraucher(innen)

Sie rauchen vor allem dann, wenn sie Schwierigkeiten haben oder unter Druck stehen. Die Zigarette soll ihnen Gefühle von Spannung, Angst oder Abwehr vertreiben, kann sie aber auch - bei langen, ermüdenden Arbeiten - stimulieren. Zum Aufhören ist bei Stressrauchern die Wahl des richtigen Zeitpunktes besonders wichtig.

Gewohnheitsraucher(innen)

Sie merken kaum, dass sie eine Zigarette im Mund haben. Irgendwie sind sie in die Gewohnheit des Rauchens hineingeraten, aber eigentlich bereitet ihnen die Zigarette keinen besonderen Genuss. Gewohnheitsraucher(innen) können durchaus aufhören, brauchen dazu aber am Anfang ziemlich viel Disziplin.

Abhängige Raucher(innen)

Sie spüren bewusst das Fehlen der Zigarette; es macht sie unruhig und nervös. Sie "brauchen" die Zigarette und erwarten, dass sie Ihre Unlustgefühle beseitigt, was sie auch tut -vorübergehend. Die Freude an der Zigarette ist nur kurz und oft enttäuschend, und die anschliessenden Unlustgefühle lassen sie bald zur nächsten greifen. Aufhören ist für abhängige Raucher(innen) sehr schwer und mühsam - aber durchaus möglich.