Reizgase

Die im Tabakrauch enthaltenen Reizgase lähmen das Flimmerepithel, mit dem die Atemwege zur Selbstreinigung ausgestattet sind. Kompensatorisch setzt der Körper sich mit vermehrter Schleimbildung in den Atemwegen gegen die liegen gebliebenen Schmutzpartikel zur Wehr. Der zähe Schleim kann im späteren Stadium des gewohnheitsmässigen Rauchens oftmals nur mühsam oder kaum mehr abgehustet werden und bildet dann einen Nährboden für Bakterien und Viren. Raucherhusten und chronische Bronchitis bis hin zum Emphysem (Lungenbläschenzerfall) sind durch das Rauchen vorprogrammiert.

Schon beim regelmässigen Rauchen von wenigen Zigaretten am Tag wird die Reinigungsfunktion der Bronchien in der Lunge geschädigt. Nach einem Rauchstopp dauert es zwei bis drei Monate, bis die Krankheitszeichen von Husten und Spucken verschwinden. Wenn man länger als 5 - 10 Jahre raucht, werden die Bronchien irreparabel geschädigt. Die abgestorbenen Lungenbläschen wachsen nie mehr nach und dadurch wird die Leistung der Lunge nach und nach stark vermindert.